Sonntag, 24. Mai 2015

Produkttest: Wildes Land Hundefutter ohne Getreide

Hallo meine lieben Tierfans,


ich freue mich das ich heute mal wieder von einem Testfuttern meiner beiden Lieblinge berichten darf!
Wildes Land Hundefutter hat mich, bei meiner Recherche im Internet, besonders deswegen angesprochen weil es getreidefrei ist und die bisherigen Bewertungen dieses Futters nichts Schlechtes von sich haben hören lassen!
Immer wieder bin ich, von Zeit zu Zeit, auch auf der Suche nach Nassfutter welches die beiden vertragen, was nicht wirklich süchtig macht (sodass der Hund sein Trockenfutter nicht mehr anrührt) und welches in der Zusammensetzung nicht nach einem Abfallprodukt aussieht.
Das handhabe ich einfach so weil ich der Meinung bin das jeder einmal Abwechslung braucht und Tiere in der freien Wildbahn auch nicht jeden Tag das gleiche fressen würden.
Natürlich hat Trockenfutter seine Vorteile und wird auch von mir vorwiegend eingesetzt, vor Allem um dem Zahnbelag vorzubeugen aber wir haben diesmal Nassfutter verkostet und können deswegen nur auf das Trockenfutter des Herstellers verweisen, welches Wildes Land in Zukunft auch anbieten möchte!
Auch hierbei wird es sich um eine getreidefreie Variante handeln!




Auch für Katzen bietet Wildes Land eine ausgewogene Palette an Futtervarianten!

Was haben wir feines getestet?

  • Nummer 1 Lamm
  • Nummer 2 Huhn
  • Nummer 3 Pferd
  • Nummer 5 Rind
  • Nummer 6 Rind pur
  • Nummer 7 Wild
(diese 6 Dosen sind als Kennenlernpacket/Probepacket für einen Preis von 11,66 Euro erhältlich!)


  • 2x Hirschgeweih halb Größe M
  • 70g Entenbrust in Streifen


Unser Probierpaket (abgebildet ist nur ein Geweih)

Das Nassfutter:

Nummer 1 / Lamm:

Lamm 62% (bestehend aus Herz, Muskelfleisch, Leber, Lunge, Pansen), Lammfleischbrühe 27,5%, Reis 4%, Zucchini 3%, Hagebutten 2%, Mineralstoffe, Yucca-Extrakt, Kräutermischung 0,1% (Basilikum, Kamille, Löwenzahn, Petersilie, Rosmarin), Distelöl 0,3%.
Meine beiden Raketen haben es weggefuttert wie nichts! Es hat sehr angenehm gerochen und sie haben es super vertragen. Aufgeteilt auf zwei Tage konnten sie davon auch mehr als einmal genießen. Da sie ja ansonsten immer noch Trockenfutter zur Verfügung haben und wegen der Zähne auch vorwiegend futtern sollen bekamen sie nicht so viel auf einmal, hatten jedoch bei der zweiten Fütterung auch nicht "den Rand voll" davon. Noa hat es so schnell verschlungen das sie Kowalski seine Portion (er frisst immer sehr gemühtlich, wie ein Gourmet!) am liebsten stibitzt hätte.
Auch ist es in der Dose, solange man einen Plastikdeckel oder die Metalabdeckung sicher oben drauf lässt, einen Tag im Kühlschrank aufbewahrbar und immer noch verträglich.
Lamm kennen sie schon von anderen Futtertests, dennoch hat es ihnen sehr gemundet und ich habe mich gefreut das sie es so toll angenommen haben.

Nummer 2 / Huhn:

Huhn 62% (bestehend aus Herz, Muskelfleisch, Leber, Lunge, Hälse), Hühnerfleischbrühe 27,5%, Karotte 4%, Zucchini 3%, Preiselbeeren 2%, Mineralstoffe, Yucca-Extrakt, Kräutermischung 0,1% (Basilikum, Kamille, Löwenzahn, Petersilie, Rosmarin), Distelöl 0,3%.
Im Vergleich zu der ersten Variante eine eher herkömmliche Geschmacksrichtung für Hunde- oder Katzenfutter, dennoch aber durch die getreidefreie Zusammensetzung etwas Einzigartiges!
Ich finde es auch sehr toll das in allen Futtersortes, des Herstellers Öle und Kräuter verwendet werden und wenn man sich die Zutatenliste ansieht hat man das Gefühl "Oh das könnte ich schnell ja mal selber herstellen!", denn man liest nichts von Fleischknochenmehl oder anderen industriellen Abfallprodukten die ein normaler Haushalt gar nicht führen würde.

Die beiden haben es auf jeden Fall gefressen, wenn auch Kowalski nicht soooo angetan war. Noa hingegen findet bei Nassfutter einfach kein Halten mehr und hat den Rest von Kalli dann auch gern mit weg geputzt. Beide vertragen sie es, in Zusammenführung mit ihrem gewohnten Trockenfutter, einwandfrei und körperliche Veränderungen (Abnehmen, Zunehmen, Trägheit, ect.pp.) konnte ich nicht feststellen.

Nummer 3 / Pferd:

Pferd 65% (Herz, Fleisch, Leber, Lunge, Magen), Pferdefleischbrühe 27,5%, Süßkartoffel 4%, Karotte 2%, Mineralstoffe, Yucca-Extract, Kräutermischung 0,1% (Basilikum, Kamille, Löwenzahn, Petersilie, Rosmarin), Distelöl 0,3%
Bei Pferdefleisch komme ich immer in einen Zwiespalt. Woher stammen die Tiere? Wieso wurden sie gezüchtet und muss man Pferde wirklich essen?
Ich mag Pferde sehr gern und denke nur für meine Hunde mal in die Richtung das sie auch als Fleischlieferant nützlich sind, aber selbst würde ich Pferdefleisch nicht essen können.

Wenn man die Dose öffnet erkennt man das typische Gelee um das Nassfutter herum und auch so sieht dieser Geschmack nach herkömmlichen Nassfutter aus. Es sind keine extra großen Stückchen oder gar ganze Teile von Herz oder Magen gelassen aber man erkennt rote Punkte darin, was ich persönlich eindeutig auf die Karotten schiebe. Auch riecht es angenehm und nicht nach billigem Discounterfutter.

Die beiden haben schon am Tisch gestanden als ich die Dose aufgemacht habe. Noas Nase ging immer wieder in die Luft und Kowalski war so ungeduldig das er nach 5 Minuten, die ich brauchte um mir das Futter anzusehen und es mit der Gabel klein zu machen, angefangen hat zu jammern.
Gefressen haben sie es beide wie Mähdrescher und als würde es morgen nicht mehr zu fressen geben. Natürlich haben sie sich danach umgesehen wo sie noch mehr von der leckeren Abwechslung bekommen können. 

Glücklicherweise durfte ich feststellen das die kleine Abwechslung auch von Noas Magen sehr gut angenommen wurde. Sicherlich weil sie nur eine halbe und Kowalski nur eine viertel Dose bekommen hat und sie mittlerweile frische Dinge wie Kartoffeln, Möhren und Hackfleisch bereits gewohnt ist. Auch haben die beiden danach weiterhin ihr gewohntes Trockenfutter gefressen ohne es drei Tage zu verschmähen, in der Hoffnung das es jetzt nur noch Nassfutter gibt.

Möhrenstückchen sind gut zu erkennen!
Nummer 6 / Rind pur:

Rind 70%, Rindfleischbrühe 28,7%, Mineralstoffe, Distelöl 0,3%.
Mit einem ungeschlagenen Feischanteil von 70% und fast gar keinen weiteren Zutaten außer purem Rindfleisch ist dies mein Liebling unter den Futtersorten. Denn man brauch sich hier nicht die Frage stellen "Verträgt mein Hund auch dieses uns jenes Kraut wie Löwenzahn?", denn viele Vierbeiner die das nicht gewohnt sind vertragen es schlichtweg einfach nicht.
Ich schätze das man hier mit der Vertäglichkeit wirklich kaum ein Problem haben wird und würde es deswegen auch Nassfutter-Anfängern empfehlen.

Kowalski hat es geliebt und das soll schon etwas heißen! Ich gebe hier ehrlich zu das ich ihm diese Dose (in 4 Portionen) ganz alleine gegönnt habe und für Noa die letzte Dose reserviert habe, sodass die beiden auch mal etwas nur für sich hatten. Es entstand bei dieser Fütterung auch kein Futterneid, da ich weiß das Noa alles sehr gern frisst und Kowalski ein Rind-Fan ist.

Besonders ansprechend fand ich außerdem das man die Stückchen sehr gut erkennen konnte, denn sie waren sehr grob und nicht total zu Pastete verarbeitet.





Sehr gut zu erkennen die Stückchen von den einzelln verarbeiteten Rindeingeweiden
 Nummer 7 / Wild:

Wild 62% (bestehend aus Herz, Muskelfleisch, Leber, Lunge), Wildfleischbrühe 27,5%, Kürbis 4%, Karotten 3%, Preiselbeeren 2%, Mineralstoffe, Yucca-Extrakt, Kräutermischung 0,1% (Basilikum, Kamille, Löwenzahn, Petersilie, Rosmarin), Distelöl 0,3%.

Wie bereits verraten durfte sich auf diesen Geschmack nur Noa freuen denn Kowalski habe ich die gesammte Rind-Dose gefüttert! Und sie war hin und weg. Wenn (wie auch bei den anderen) ihre Schüssel leer war konnte sie sich nicht halten wild durch die Wohnung zu laufen um zu sehen ob sie nicht irgendwo noch etwas von dem leckeren Nassfutter abstauben kann.
Sie hat so schnell gefressen das es einfach unmöglich wa davon Bilder zu schießen!

Außerdem wollte ich sehen ob sie solche ausgefallenen Zutaten wie Kürbis verträgt und durfte fröhlich feststellen das sie damit absolut kein Problem hatte!


Die Leckerchen:

Hirschgeweih halb: 

Ein halbes Hirschgeweih in der Größe M
Das ist mein absoluter Favorit!
Nicht nur weil ich es den beiden geben kann wann immer sie mich nerven, denn sie stehen total darauf, sondern auch weil es extrem langlebig ist. Ich musste bei Kauknochen oft schon feststellen das Noa ihren fast im Ganzen gefressen hat und er nicht einmal zwei Tage (wenn überhaupt ein paar Stunden!) der Abwechslung diente und das Kowalski gar keinen Gefallen an den Kauutensilien finden konnte.
Zwar war Noa am Anfang sehr skeptisch, denn so etwas "wildes" gab es bei uns noch nie aber als sie gesehen hat mit welcher Wonne Kowalski sich daran zu schaffen gemacht hat das Mark aus dem Geweih zu kauen, hat sie ebenfalls die Initiative ergriffen und erfreut sich jetzt ganz besonders daran!
Es splittert nicht und wirft keine großen Fäden ab die den Hunden im Hals stecken bleiben können. Außerdem haben sie sosehr daran zu kauen das es gut für die Zähne sein muss!

Auch wird damit geworben das die Geweihe natürlich von den Hirschen abgeworfen und die Tiere somit nicht zu Schaden gekommen sind!


Entenbrust in Streifen:

100% getrocknete Entenbrust (Rohprotein 44,90%, Rohfett 2,77%, Rohasche 3,02%, Rohfaser 0,39%, Feuchtigkeit 20,43%)
Ich habe die Streifen in kleine, maulgerechte Stückchen zerschnitten und sie ihnen unterwegs gegeben.
Dafür eignen sie sich wirklich gut denn die Hunde müssen nicht extrem darauf herumkauen. Es sieht ein wenig aus als würden sie Kaugummi kauen da die Konsistenz auch etwas gummiartig ist, aber sie können es dann direkt runter schlucken und es lässt sich gut in beliebige Größen zerschneiden.
Sie haben es beide durchweg genommen und natürlich ihre anderen Leckerchen verschmäht wenn es etwas so tolles mit auf die Hunderunden gab.
Einmal hatte ich die Stückchen in der Hosentasche und andere Hunde blieben mir am Bein kleben weil sie das Entenfleisch so intensiv gerochen haben. Noa fand das gar nicht lustig und hat versucht die fremden Hunde zu verknurren.
Wer nicht an jeder Ecke einen Hund am Bein kleben haben möchte der sollte die Streifen (oder Stückchen) gut verpackt einstecken!

Einfach in maulgerechte Stückchen geschnitten!

Unser abschließendes Fazit:

Im Großen und Ganzen sind wir wirklich sehr angetan von diesem Hersteller, denn schon bei früheren Versuchen durfte ich feststellen das Noa zu viel Getreide in ihrem Futter (auch bei Trockenfutter) nicht verträgt und so konnte ich ihr wirklich auch einmal etwas wirklich Leckeres gönnen ohne das sie Probleme wie Durchfall oder Ähnliches bekommen hat.
Die Preise pro Dose von über 2 Euro, sind für Otto Normalverbraucher vielleicht ein wenig hoch, dennoch ist es um den Hund etwas Gutes zu tun auf jeden Fall sehr gut angelegtes Geld!
Trotzdem rate ich weiterhin auf den Verzehr von Trockenfutter nicht zu verzichten denn auch hier habe ich festgestellt das sich sehr schnell ein leichter gelber Zahnbelag bei den Hunden abgezeichnet hat. Sie hatten keinen schlimmen Mundgeruch, dennoch schleift Nassfutter diesen Belag einfach nicht runter.
Dieses wirklich natürlich gehaltene Futter ist gut in Kombination mit dem bisherigen Trockenfutter zu verwenden und bedarf keiner wirklich großen Umstellung.
Der pure Fleischgenuss, auch bei den Leckerchen, ist eine sehr empfehlenswerte Sache um Fettleibigkeit verzubeigen und einen guten Muskelaufbau für aktive Hunde zu gewährleisten!

Auf jeden Fall empfehle ich das Nassfutter und auch den Kauspaß von Wildes Land gern weiter, da auch mein wählerischer Shih Tzu keine wirklichen Anstalten gemacht und das Futter gern gespeißt hat!

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Im Namen meiner Nasen und mir danke ich für dieses Kommentar!